BMOS – das Batterie-Überwachungssystem von NTC

BMOS 3000 wurde als Batterieüberwachungssystem zur Überwachung von stationären Batteriesystemen für USV-Anlagen und Gleichstromversorgungsanlagen, welches in Servicefreundlichkeit, Funktionsumfang und Flexibilität keine Wünsche offen lässt.

Es erfasst kontinuierlich alle einzelnen Block- oder Zellenspannungen und dokumentiert Fehler und außergewöhnliche Batteriezustände.

Vorteil

Permanente Batterieeinzelblocküberwachung 24 h an 365 Tagen.
Wesentliche Erhöhung der Verfügbarkeit der Batterie durch Früherkennung von Batteriefehlern, auch direkt an jedem einzelnen Batterieblock.
Einschränkung des Risikos eines Batterieausfalls sowie die Möglichkeit frühzeitig Fehler zu erkennen und zu beseitigen.

Das Konzept
Die zentrale Idee ist die Umsetzung der analogen Signale in digitale Signale und zwar so nah wie möglich am Ort des Entstehens, d.h. an der Batterie.

Dieses Konzept bietet:

  • ein Höchstmaß an elektrischer Sicherheit
  • geringste Störanfälligkeit
  • erheblich reduzierte Installationszeiten und -kosten
  • Reduzierung der Servicekosten
  • höchste Flexibilität
  • zentrale Überwachung verschiedener Batterie-Anlagen

Das Funktionsprinzip
Das modulare Konzept besteht aus nur 4 Komponenten:

  • Messmodul
  • LWL Hub
  • Zentraleinheit
  • Stromversorgung (PoE oder Steckernetzteil)

Jede Batterie / Block wird mit einem Messmodul zur Messwerterfassung ausgerüstet. Jedes Messmodul wird über einen Lichtwellenleiter (LWL) mit einem LWL-Hub verbunden.

Dadurch sind die Messmodule / Batterien galvanisch von den LWL Hubs und der Zentraleinheit getrennt.

Je LWL Hub können bis zu 32 Messpunkte überwacht werden.
An eine Zentraleinheit können bis zu 10 LWL-Hubs angeschaltet werden. Damit können insgesamt 320 Messstellen je Zentraleinheit realisiert werden.

Die Zentraleinheit steuert die Hubs, konzentriert alle Daten und wertet diese aus.

Sie verfügt über folgende Features:

  • LAN-Anschluss zur Fernabfrage der Daten und Störmeldungen
  • Optoisolierter USB-Anschluss (PC) zur Konfiguration und Abfrage der Daten
  • 2 potenzialfreie Kontakte zur Störungsmeldung an die GLT
  • SNMP-Trap zur Störungsmeldung an die GLT
  • E-Mail-Alarm per SMTP
  • Interne SSD zum Aufzeichnen von Ereignissen

Bauseitig muss lediglich gestellt werden:

  • Steckdose (alternativ: PoE) mit gesicherter Stromversorgung
  • Netzwerkanschluss
  • Störmeldeleitung zur GLT

Im Fehlerfall gibt der potentialfreie Kontakt die Störmeldung an die GLT weiter.
Zusätzlich kann im Fehlerfall ein SNMP-Trap ausgelöst werden. Ebenso kann per SMTP ein Email-Alarm abgesetzt werden. Über die LAN Schnittstelle können dann die Batteriemessdaten zur Fehleranalyse abgefragt werden.

Höchste elektrische Sicherheit
Durch die galvanische Entkoppelung des Systems bereits am Ort der Messung, wird ein Höchstmaß an Sicherheit geboten.

Geringste Störanfälligkeit
Gerade in Batterieräumen findet sich eine Atmosphäre, die sehr stark mit elektromagnetischen Feldern belastet ist. Messleitungen mit analogen Signalen sind erheblichen Einstreuungen ausgesetzt, welche die Messergebnisse beeinflussen können. Das digitale LWL-Konzept des BMOS 3000 weist eine erheblich höhere Störsicherheit auf, die ein analoges System bietet.

Absolute Konfigurierbarkeit
Die absolute Konfigurierbarkeit von BMOS 3000 ist einzigartig und richtungsweisend. Jedes Messmodul eines Batterieblockes kann separat parametriert werden. Das erlaubt eine gemischte Überwachung von Blöcken mit unterschiedlichen Nennspannungen und unterschiedlichen Alters. Nach dem Austausch von einzelnen, defekten Batterien in einer Anlage gegen neue Batterien tritt häufig das Phänomen auf, dass sich diese neuen Blöcke spannungsmäßig etwas anders verhalten als die alten Blöcke. Die zu überwachenden Grenzwerte können daher individuell vorgegeben werden.

Die Software
Das BMOS 3000 kann als Stand-Alone-System betrieben werden. Optional kann eine Software (Excel) eingesetzt werden, welche eine direkte Kontrolle von Blockspannungen mittels PC oder Laptop ermöglicht (sowohl vor Ort als auch über des LAN).